Ein Stern für Bethlehem

Verein zur Förderung der Evang.–Luth. Bethlehemskirche München e.V.

Jahresrückblick 2016

Das achte Jahr des Fördervereins „Ein Stern für Bethlehem“ war mit einer Reihe schöner und das Gemeindeleben bereichernder Veranstaltungen verbunden. Es war aber auch mit dem Abschiednehmen von Wolfgang Henninger verbunden, dem Gründer und Vorsitzenden unseres Vereins, der am 11. September im Alter von 73 Jahren verstorben ist. Wolfgang Henninger hinterlässt eine große Lücke – als engagierter Vorsitzender des Fördervereins ebenso wie als liebenswerter Mensch, den wir vermissen.
Schon bei der Mitgliederversammlung am 21. Januar dieses Jahres konnte Wolf-gang Henninger krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Helge von Jordan übernahm als 2. Vorsitzender den Bericht über die Aktivitäten des Jahres 2015, ergänzt um die Berichte des Schatzmeisters Hans Muhr und der Schriftführerin Bettina von Zanthier.

Der Rückblick auf das Jahr 2016 unterstreicht erneut den in zwei Richtungen zie-lenden Zweck unseres Vereins: einerseits Projekte und Aktivitäten finanziell zu unterstützen und anderseits eigene Angebote zu realisieren, die zu einem noch lebendigeren Gemeindeleben beitragen.

Basis für die finanzielle Förderung sind unsere Einnahmen in Form von Mitgliedsbeiträgen (2016 in Höhe von 5.217,00 Euro), Spenden (2016 in Höhe von 2.522,00 Euro) und zusätzlichen Einnahmen, die wir bei Veranstaltungen generieren (in diesem Jahr in Höhe von 1295,00 Euro).

In enger Abstimmung mit dem Kirchenvorstand wurden 2016 folgende Projekte finanziell unterstützt: die Kinder- und Jugendarbeit mit 2.000 Euro, das Gemein-dekonzert mit 1.000 Euro sowie die Erneuerung der Fenster im Jugendhaus mit 6.500 Euro. Seit Gründung des Vereins 2008 hat der Förderverein mit insgesamt mehr als 65.000 Euro zur Realisierung von kirchennahen Aufgaben beigetragen.

Den Auftakt der Vereinsaktivitäten 2016 stellte wie schon in den Vorjahren Mitte März der Kuchen- und Leberkässemmel-Verkauf beim Secondhand-Markt dar. Erstmalig wurde das Angebot durch frisch gebackene Waffeln ergänzt. Aber es bleibt dabei: Der Kuchenverkauf ist mittlerweile so beliebt, dass die Nachfrage regelmäßig das Angebot übersteigt.

Beim Gemeindefest unterstützte der Förderverein bei der Betreuung des Spiele-Parcours, der unter dem Motto „Verständigung“ stand, und stellte die Preise für die Gewinnerteams zur Verfügung.
An einem Samstag Mitte Juli bot der Förderverein einen für die Teilnehmer kostenfreien Erste-Hilfe-Kurs des Bayerischen Roten Kreuzes an. Die Resonanz war sehr positiv: Alle 20 Plätze waren ausgebucht und alle Altersklassen zwischen 12 und 72 Jahren vertreten. Besonders erfreulich war das große Interesse der Jugend.

Im Oktober bot der Weinstadel wieder Gelegenheit zur Probe verschiedener deut-scher Weine.
Die Infostunde Ende Oktober lockte 40 Interessierte in den Stadel: Gemeindemitglied Dr. Christoph von Maltzahn berichtete anlässlich des bevorstehenden Lutherjahres in einem sehr interessanten Vortrag über Melanchthons Rolle in der Reformation und dessen Freundschaft mit Luther!

Den Abschluss des Veranstaltungsjahres bildeten das Adventskonzert vor dem 1. Advent mit Violine und Cello inklusive des traditionellen Verkaufs von Adventskränzen sowie das vom Förderverein finanziell unterstütze Gemeindekonzert Mitte Dezember.